Abbildung von drei Künstlerbildern als Standortbestimmung

Dr. med. univ. Ursula Maria Schütz

Praxis für Psychiatrie, Psychotherapie und Homöopathie

 

 

Psychotherapie

Das psychotherapeutische Angebot umfasst

Tiefenpsychologisch fundierte Einzeltherapie für Erwachsene in Form einer
Kurzzeittherapie bis 25 Sitzungen oder als
Langzeittherapie bis 100 Sitzungen,
meist mit einer Frequenz von 1 Sitzung pro Woche.

Eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie kann bei Patienten mit folgenden Problemstellungen indiziert sein, wobei vor Beginn der Behandlung jeweils eine sorgfältige Abklärung erfolgt:

  • Menschen mit einer psychiatrischen Erkrankung, die sich zusätzlich zu einer psychiatrisch-psychopharmakologischen Behandlung mit Hilfe einer Psychotherapie ein tieferes Verständnis für und einen selbstbestimmteren Umgang mit ihrer Krankheit erarbeiten wollen.
  • Menschen mit einer körperlichen Erkrankung, die therapeutische Hilfe brauchen, um ihre Erkrankung psychisch zu verarbeiten und in ihr Leben zu integrieren.
  • Menschen in Lebenskrisen unterschiedlicher Ursache, deren bisheriges Lebenskonzept zusammengebrochen ist, die sich neu orientieren müssen und dazu therapeutische Hilfe benötigen.
  • Menschen, für die der zweite Weltkrieg ein bestimmendes Lebensthema ist, das sie beleuchten und klären wollen
    (als Betroffene, deren Kinder oder Enkel).
  • Menschen, die am Sinn ihres Lebens verzweifeln oder eine spirituelle Krise durchmachen.

Arbeitsweise

Meine grundsätzliche Aufmerksamkeit während einer Therapie gilt dem Menschen, der mir gegenüber sitzt, seinem Wesen und seiner Individualität. Ich versuche, einen Menschen als Ganzheit zu erfassen und mit der Zeit immer besser zu verstehen.

Therapie bedeutet immer Begegnung. Die therapeutische Beziehung entsteht mit der Zeit und erschafft den Raum, in dem Inhalte zur Sprache kommen können. Daraus ergibt sich ein tieferes Verständnis und oft auch eine Lösung anstehender Probleme.

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie im engeren Sinn heißt, dass Bilder und Einfälle, die aus dem Unbewussten auftauchen, im therapeutischen Gespräch reflektiert werden.

Je nach Fragestellung fließen neben dem tiefenpsychologischen auch andere therapeutische Ansätze in die Behandlung mit ein.
So ist es z. B. bei bestimmten Formen von Angsterkrankungen oder Depressionen wichtig, an festgefahrenen Denkmustern zu arbeiten oder bestimmte Übungen auszuführen. Daraus erschließen sich neue Erlebens- und Verhaltensweisen. Bei psychotischen Symptomen kann die Therapie hauptsächlich stützenden, begleitenden Charakter haben, jedoch auch in einem länger dauernden Prozess zu einem freieren Umgang mit psychotischen Symptomen führen.

Finanzierung

Bei psychischen Störungen, die einer Erkrankung im Sinne der gesetzlichen Psychotherapie-Richtlinien entsprechen, übernehmen die Krankenkassen die Behandlungskosten nach Antragstellung und Bewilligung des Antrags durch einen Gutachter.

Ich biete auch psychotherapeutische Gespräche zur Selbsterfahrung und Beratung in schwierigen Lebenssituationen an. Diese werden im Rahmen individueller Gesundheitsleistungen (sog. IGEL-Leistungen), angelehnt an die Gebührenordnung für Ärzte, in Rechnung gestellt und nicht von den Krankenkassen übernommen.